Was GSM misst
GSM bedeutet Gramm pro Quadratmeter Stoff. Es ist nicht das Gewicht des fertigen Hoodies und bestimmt Wärme oder Dicke nicht allein. Schnitt, Größe und Verarbeitung beeinflussen das Gesamtgewicht.
Innenseite und Material prüfen
French Terry zeigt Schlingen auf der Innenseite; angerauter Sweatstoff hat eine flauschige Oberfläche. Prüfe außerdem die Faserzusammensetzung und vergleiche ähnliche Messbedingungen. Fotos der Außenseite reichen dafür oft nicht.
Fasern und Innenstruktur getrennt lesen
Der Baumwoll- oder Polyesteranteil beschreibt die Fasern; die Schlingen von French Terry und die angeraute Rückseite beschreiben Struktur oder Verarbeitung. Körper, Bündchen und Kapuzenfutter können unterschiedliche Materialien enthalten. Ein Foto der Außenseite verrät nicht die Zusammensetzung aller Teile.
Warum gleicher GSM-Wert anders fällt
Garn, Dichte, Dehnbarkeit und Ausrüstung beeinflussen Griff und Fall. Zwei Stoffe mit 350 GSM können deshalb sehr unterschiedlich wirken. Schnitt und verbrauchte Stofffläche verändern auch das Gewicht des fertigen Hoodies. Vergleiche Brustweite, Länge und Platz unter einer Jacke, statt Modelle allein nach GSM zu sortieren.
Wärme und Pflege beurteilen
Für kalte Tage zählen Innenseite und Schichten darunter; für eine feste Silhouette eher Fall und Schnitt. GSM ist weder ein direkter Wärmewert noch ein Haltbarkeitsversprechen. Beachte das Pflegeetikett: Einlaufen und Pilling hängen auch von Fasern, Verarbeitung und Wäsche ab.
Zahlen einordnen
Bei gleicher Fläche enthält Stoff mit 400 GSM mehr Material als Stoff mit 320 GSM; daraus folgt nicht das Gewicht des fertigen Hoodies. Vergleiche auch Schnitt, Faseranteile, Innenseite und Maße. Unter einer Jacke kann der Ärmelumfang wichtiger sein als ein kleiner GSM-Unterschied.
